Twittern….aber was? Die besten Tweets für Autoren

Du kannst deine Tweets auf höchst unterschiedliche Art und Weise erstellen. Je nachdem, ob du generelle Aufmerksamkeit erregen und dich als Autorenpersönlichkeit in den Vordergrund stellen oder ob du gezielt ein bestimmtes Buch bewerben willst, steht dir ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Verfügung. Dieses reicht vom reinen Texttweet über  Bildertweets mit entsprechender Botschaft zu den sogenannten Twittercards.

Text-Tweets

Die einfachste Variante eines Tweets ist ein Satz. Ein einfaches „Hallo da bin ich!“ genügt.

Ein einfacher, geheimnisvoller Text, ohne Schnickschnack. Damit kannst du das Interesse deiner Follower wecken und sie dazu verführen mal wieder auf deinem Profil vorbeizuschauen.

Bilder-Tweets

Aber besonders viel Aufsehen erregen, wirst du mit so etwas nicht. Nein, der optimale Text-Tweet, mit dem du das maximale Aufsehen erregen wirst, besteht aus:

  • Einem Text mit deiner Botschaft
  • Dem Link zu einer Webseite, zu der du den Betrachter hinführen willst
  • Hashtags, die den Tweet unter bestimmten Schlagwörtern einordnen
  • Ein Foto

Das Bild, das du verwendest kann einfach nur als Blickfang dienen. Oder es enthält ebenfalls eine Botschaft.

Schauen wir uns mal ein paar Beispiele an.

Bei diesem Tweet, der mein Buch „Die Ruinenstädte der Maya“ vorstellt, sind alle wesentlichen Elemente vereint.

  • Text: Auf nach Mexiko: Die Ruinenstädte der Maya
  • Link bit.ly/TheMayaSites
  • Hashtags: #ebook #maya #mexico
  • Foto:  Das Titelbild des Buches

 

Dieser schöne Tweet besteht aus einem kurzen Text, einem  Zitat Form einer Grafik,  mit Link und Hashtag. Das coole ist, dass du durch das Verwenden einer Grafik das 140 Buchstaben-Limit von Twitter umgehen kannst.

Zitate sind eine hervorragende Möglichkeit potentielle Kunden für dein Buch zu interessieren. Durch den Link werden Interessenten direkt zum Buch, in diesem Beispiel bei Amazon, weitergeleitet.

Der Satz stammt aus dem Buch „Tanzt, ihr Hipster“ von Liv Maxx.

Das Design für das Zitat wurde mit Hilfe von Canva erstellt. Der kostenlose Dienst bietet zahlreiche Designs an, die man für eigene Zwecke anpassen kann. Hier ist der der Link:  https://www.canva.com/

Aufforderung und Frage

Es ist hilfreich manche der Tweets mit eine Aufforderung beginnen zu lassen. „Hol dir jetzt…“ oder „Check mal…“ lassen einen Leser eher auf den beigefügten Link klicken, als wenn da nur der Titel des Buches steht.

Auch Fragen kann man stellen. „Schon gelesen?“ oder „Langeweile an Winterabenden? “ Fragen wecken das Interesse eher, als einfache Aussagen.

Deshalb als letztes noch ein Beispiel mit einer direkten Aufforderung.

 

  • Aufforderung: Hol dir das eBook!
  • Buchtitel: Die Ruinenstädte der Maya
  • Link: bit.ly/TheMayaSites – zu einem Blogartikel über das Buch
  • Hashtags: #Reise #Mexiko #Maya #Yucatan #eBook
  • Foto als Eyecatcher – Der Tempel der Inschriften in Palenque

Fotos als Zitate

Vor allem für Verfasser von Sachbüchern eignen sich Fotos oder Bilder aus dem Buch. Genau wie ein Textzitat geben sie potentiellen Käufern einen Hinweis auf den Inhalt des Buches.

Wann und wie oft?

Zur Frage, welches die beste Uhrzeit für einen Tweet ist, gibt es verschiedene Untersuchungen, die man mit Hilfe von Google auch im Internet finden kann. Daraus geht hervor, dass 12 Uhr und 18 Uhr die besten Zeitpunkte sind, um ein größtmögliches Engagement deiner potentiellen Kunden zu erreichen. Offensichtlich ist die Mittagspause und das Arbeitsende für viele eine gute Gelegenheit zu prüfen, was sich bei Twitter getan hat. Sie lesen die Tweets und klicken dann auch gerne mal auf Links. Die meisten retweets wirst du aber um 17 Uhr einfahren können.

Die besten Zeiten für Twitter

Die besten Zeiten für Twitter

Auch zu den Wochentagen gibt es eine Untersuchung. Unter der Woche scheinen die Twitter-User mehr an Business-Information interessiert zu sein, während sich das Verhältnis am Wochenende zum Freizeitbereich hin verschiebt.

Tatsächlich ist es aber ein Stück weit egal welchen Wochentag du wählst. Nur weil an einem Dienstag weniger Leute auf deine Tweets klicken werden, als etwa am Sonntag bedeutet ja nicht, dass zu dieser Zeit kein potentieller Kunde unterwegs ist.

Am besten ist es mehrmals am Tag und zwar täglich zu tweeten. Nur so kannst du sicher stellen tatsächlich die größtmögliche Zahl an Interessenten zu erreichen.

Nein, ein einzelner Tweet pro Tag oder gar pro Woche reicht nicht aus.

Denn die Lebensdauer eines Tweets liegt bei weniger als 15 Minuten. Dann wird dein sorgsam vorbereiteter Tweet von der schieren Menge ihm nachfolgender Tweets hinweg weggespült in den Ozean des Vergessens.

Wenn du nur 20 Follower dein eigen nennst, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er nur von 1 oder 2 Leuten wahrgenommen wird. Bestenfalls in Suchergebnissen kann dieser Tweet jetzt noch auftauchen.

Und natürlich sieht man ihn immer noch wenn man sich in deinem Profil die Tweets anschaut.

Twitter-Cards

Eine „Twitter Card“ ist eine spezielle Form von Tweet, die dazu dient Inhalte von Webseiten einzubetten. Das heisst, man verwendet einen Webseitenlink und Twitter sucht sich von alleine die nötigen Informationen zusammen , um den Tweet darzustellen. So ähnlich funktioniert das auch mit Facebook. Weil Twitter-Cards eine korrekt eingerichtete Webseite benötigen verzichte ich an dieser Stelle auf die Beschreibung. Mehr Informationen erhält man im Abschnitt über WordPress und Webseiten.

Kasten: Was die Symbole bedeuten

Unterhalb deines Tweets kannst du verschiedene Symbole erkennen. Verschiedene Pfeile, ein Herz und ein Balkendiagramm.

Beim Klick auf den einfachen Pfeil öffnet sich ein Textfenster, mit der Überschrift „Antworten“ – hier kann man also eine Antwort auf einen Tweet erstellen. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um ein Kommentarsystem, mit dem man einzelne Tweets kommentieren kann. Dabei wird automtische der Benutzername des Tweeterstellers mit eingefügt, so dass dieser eine Mitteilung erhält.

Mit dem Doppelpfeil kannst du einen Tweet retweeten. Wenn der Tweet schon einmal retweetet wurde, dann zeigt die Zahl rechts von dem Symbol wie oft retweetet wurde. Du selbst kannst deinen eigenen Tweet ebenfalls einmal retweeten. Der Doppelpfeil färbt sich grün, wenn du selber ihn einmal retweetet hast.

Das Herz-Symbol zeigt die Anzahl der „Gefällt mir“ Angaben an. Auch deine eigenen Tweets kannst du einmal mit „Gefällt mir“ markieren. Das Herz färbt sich rot, nachdem du deinen eigenen Tweet ebenfalls markiert hast.

Durch einen Klick auf das Balkendiagram bekommst du eine einfache Statistik für den Tweet angezeigt. Zum Beispiel wie oft er gesehen wurde oder wie oft Twitterbenutzer mit deinem Tweet interagiert haben.


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